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17.5.2022

9. Juni: Sonderführung "Kunstverlag Otto Schmidt"


„Geschäfte mit Kopien. Der ‚Fotografische Kunstverlag Otto Schmid‘ entstand in Kooperation mit dem Photoinstitut Bonartes. Die Ausstellung leistet einen Beitrag zur Erforschung der Berufsfotografie im 19. Jahrhundert, insbesondere zum fotografischen Publizieren. Otto Schmidt (1849–1920) schuf als Fotograf, Verleger und Druckformenhersteller (Heliogravüren) in den letzten drei Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts einen Bildervorrat, der bis heute zirkuliert. Nach Schmidts beruflichem Rückzug 1903 übernahm der akademisch ausgebildete Maler Eduard Büchler (1861–1958) den Verlag und erweiterte das Repertoire im Bereich der Aktstudien.“ 

Sonderführung mit Michael Ponstingl, Kurator der Ausstellung

Treffpunkt: Mittwoch, 9. Juni 2022, 16:15 pünktlich, Eingang Leopold Museum

12.5.2022

21. Mai: XV. BuchKunstBiennale im Kunsthaus Horn

Informationsfolder


Liebes Mitglied der WBG, 
spontan, aber umso herzlicher laden wir Sie zur Teilnahme an einem gemeinsamen Besuch der XV. BuchKunstBiennale im Kunsthaus Horn (NÖ) am Samstag, dem 21. Mai, ein! 

Speziell für uns, die WBG, gibt es an diesem Samstag, 21. Mai, um 15 Uhr auch eine Besichtigung des außerordentlich sehenswerten Druckereimuseums Berger in Horn, Wiener Straße 21, durch den Seniorchef Ferdinand Berger selbst, mit Druckvorführung auf der Radierpresse durch Matthias Kurz. 

Schräg gegenüber im Kunsthaus (Wiener Straße 2) ist im Kunstverein zwischen 10 und 18 Uhr die opulent bestückte Ausstellung biblioVIELES zu besichtigen, auch können Sie dort in der offenen Werkstatt Buchkünstlern über die Schulter schauen, auf der Buchkunstmesse mit den Ausstellern ins Gespräch kommen und auch die Hommage an den großen holländischen Buchkünstler und Musiker Joop Visser (1998-2018) besichtigen. Um 17 Uhr findet im Buchstadtsaal eine Klavierstunde mit dem virtuosen Musiker Otto Lechner statt (Brother Ray – Songs von Ray Charles). Auch dieses Ereignis sollten wir uns nicht entgehen lassen! 

Zur Organisation bei nicht-individueller Anreise: Es gibt zwei gute Zugverbindungen ab Wien Franz-Josefs-Bahnhof nach Horn (jeweils 1 x umsteigen in Sigmundsherberg): Ab: 08:28 / An: 09:56 oder Ab: 10:28 / An: 11:56 Die Abholung bzw. Fahrt vom Bahnhof Horn zum Kunsthaus in der Stadtmitte (Entfernung 1,4 km) wird von uns nach Feststehen der Teilnehmerzahl organisiert, wir bitten deshalb um verbindliche Anmeldung unter Angabe der Ankunftszeit! Auch für die Teilnahme am Konzert bitten wir um umgehende Anmeldung, damit wir die entsprechende Anzahl von Tickets reservieren können! Bei individueller Anreise mit dem Auto: in der Innenstadt bitte Kurzparkzonen beachten (nur bis 12 Uhr, 120 min, Parkscheibe). Im und rund um das Kunsthaus gibt es gute Restaurants und Cafés, sodass eine kleine Stärkung zwischendurch immer möglich ist und sich dort auch spontan kleine Runden zum Gespräch zusammensetzen können. Auch in Hinblick auf einen Besuch des Konzerts wird sich der Zeitpunkt der Rückreise je nach Interesse und Stimmung richten; die beste, weil schnellste Verbindung ab Horn Bahnhof nach Wien Franz-Josefs-Bahnhof wäre um 20:00 Uhr (zahlreiche weitere Verbindungen vorher und nachher bis 22:07 Uhr gibt es mit Umsteigen in Hadersdorf/Kamp). Auch hier kann zeitgerecht ein „Zubringer“ organisiert werden. 

Wir hoffen, dass sich viele von uns diesen schönen bibliophilen und geselligen Ausflug ermöglichen können, und bitten um Ihre Rückmeldung! 

Mit herzlichen Grüßen 
Ernst Fischer 

10.4.2022

20. April: Treffpunkt für Buchliebhaber (Café Museum)

16.3.2022

30. März: Hinter den Kulissen der UB-Wien


Liebe Bücherfreundin, lieber Bücherfreund, 

nächsten Mittwoch, 30. März, erwartet uns ein ganz besonderes Highlight: Die Bibliothekarin Ingrid Ramirer bietet uns die einmalige Gelegenheit einen neugierigen Blick hinter die Kulissen der Hauptbibliothek der Universität Wien zu werfen. Nach einem Rundgang durch die unendlichen Weiten der Büchermagazine, Technik- und Bearbeitungsräume, zeigt sie uns ihre „besonderen Lieblinge“ aus den Sondermagazinen im Lesesaal Altes Buch. 

Empfehlung: „geländegängiges“ Schuhwerk und nicht unbedingt weiße Kleidung

Treffpunkt: 30. März um 18:00 s.t. in der Aula des Hauptgebäudes der Universität Wien (Eingangshalle) am Universitätsring

Für die Führung gilt entsprechend den COVID-19 Regeln für den Universitätsbetrieb und den COVID-19 Hygiene- und Verhaltensregeln eine FFP2-Masken-Pflicht. Der besseren Planung wegen, würde ich Sie um Anmeldung per E-Mail bitten. 

Ich freue mich auf ein Wiedersehen und verbleibe mit bibliophilen Grüßen, 
Franz J. Gangelmayer 

2.2.2022

Newsletter 1/2022

Liebe Mitglieder der WBG, 

am 18. und am 25.Januar hatten – raum- und coronabedingt an zwei Terminen – insgesamt 16 Mitglieder unserer Gesellschaft Gelegenheit, die Bibliothek des Weltmuseums und einige bemerkenswerte Stücke daraus kennenzulernen. 

Wir danken an dieser Stelle der Bibliothekarin Elisabeth Reicher für ihre zweifach engagierte Führung! 

Nun möchten wir Sie herzlich einladen, sich unserem geselligen „Treffpunkt für Buchliebhaber“ anzuschließen, der (wie angekündigt) am Mittwoch, dem 9. Februar ab 18.00 Uhr in der „Bibliothek“ des Café Museum, stattfinden wird. Es wäre schön, wenn Sie aus Ihren Beständen wieder ein interessantes Objekt mitbringen und den versammelten Bücherfreunden vorstellen wollten! 

Bei dieser Gelegenheit wollen wir Sie gerne noch auf die Veranstaltungsserie der Antiquariatsmesse Stuttgart hinweisen, die in diesem Jahr wieder virtuell stattfinden muss. Die drei begleitenden Buchgespräche am 9., 16. und 21. Februar stehen unter dem uns besonders tangierenden Motto „Sammeln – Eine Leidenschaft“. Es ist davon auszugehen, dass diese Onlinegespräche aufgezeichnet und auch später abrufbar sein werden; lassen Sie sich also bitte am 9.2. nicht vom Besuch unseres „Treffpunkts“ abhalten! 

Übrigens: Der Messekatalog steht im Netz, die virtuelle Messe selbst findet vom 18. bis 22. Februar statt (www.antiquariatsmesse-stuttgart.de/de/start bzw. https://www.antiquariatsmesse-stuttgart.de/antiquaredigital/default.php). 

Erneut hinweisen möchten wir auch auf das Projekt „Bookophile“ des MoneyMuseums (https://bookophile.com/); abgesehen von interessanten „News“ oder internationalen Katalogen gibt es dort sehr schön präsentierte Bücherschätze zu sehen. 

Gerne geben wir auch einen Tipp unseres Mitglieds Dr. Arno Gschwendtner weiter, zu einem aufschlussreichen Artikel „Der diskrete Charme der Buchantiquare“, der über die aktuelle Antiquariatsszene in Zürich informiert: https://www.swissinfo.ch/ger/kultur/der-diskrete-charme-der-buchantiquare---ein-klub-von-gentlemen/47274520 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 9. Februar und wünschen Ihnen bis dahin eine gute Zeit! 

Mit bibliophilen Grüßen, 
im Namen des gesamten Vorstands, 
Ernst Fischer

Veranstaltungshinweis: Weltmuseum

Liebes Mitglied der WBG, 

wir wünschen Ihnen noch einmal alles Gute für 2022 und freuen uns sehr, Sie zu unserer ersten Veranstaltung im Neuen Jahr einladen zu dürfen! Wir treffen einander zur Besichtigung der Bibliothek des Weltmuseums (Neue Burg, 1010 Wien, Heldenplatz) am kommenden Dienstag, den 18. Januar, um 17.00 Uhr (pktl.) in der schönen - ohne Eintrittskarte zugänglichen - Säulenhalle des Museums. 

Nach Begrüßung unserer Gruppe werden wir von der Bibliothekarin, Frau Elisabeth Reicher, in den Räumlichkeiten der Bibliothek besondere Stücke aus den reichhaltigen Beständen (ca. 146.000 Druckwerke aus unterschiedlichen Teilen der Welt) zur Ansicht vorgelegt bekommen. 

Im Anschluss an die Führung können wir uns zu Nachgesprächen in dem bis 21 Uhr geöffneten Bistro in der Säulenhalle zusammensetzen. Vorbehaltlich etwaiger Änderungen in den nächsten Tagen findet die Veranstaltung unter den aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen statt, d. h. 2G (geimpft oder genesen) und während der gesamten Veranstaltung ist das Tragen einer FFP2-Schutzmaske verpflichtend. Siehe dazu auch die „Sicherheitsvorkehrungen“ des Weltmuseums auf der Informationsseite https://www.weltmuseumwien.at/information/. 

Achtung! Verpflichtende Anmeldung unter info@bibliophile.wien 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, bei starkem Interesse besteht die Möglichkeit, einen weiteren Termin, voraussichtlich am Dienstag der folgenden Woche, zu vereinbaren. 

Und bitte merken Sie auch schon den nächsten Termin vor: Am Mittwoch, den 9. Februar, findet wieder unser etabliertes „Treffen für Buchliebhaber“ in der Bibliothek des Café Museum statt. 

Mit bibliophilen Grüßen 
Ernst Fischer

20.12.2021

Weihnachtsbrief

Liebe Mitglieder der WBG, 

einige von Ihnen waren dabei, alle anderen wollen wir gerne auf diesem Wege informieren: Am 16. November 2021 hat nun endlich die (pandemiebedingt mehrfach verschobene) Generalversammlung der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft stattgefunden, mit einer Neuwahl des Vorstands und der Annahme neuer Statuten. Damit sollten wir personell für die kommenden drei Jahre bestens gerüstet sein! Durch Verteilung auf der Generalversammlung und nachfolgend durch Postversand sind nun auch bereits die allermeisten Mitglieder im Besitz unserer Jahresgabe 2021. 

Es wurde an uns der Wunsch herangetragen, dazu noch genauere Informationen nachzuliefern, und diesem Wunsch kommen wir sehr gerne nach! Zunächst zum Verfasser des Aufsatzes „Der Bücherfluch. Form und Funktion im Wandel der Geschichte“: 

Herr Prof. Dr. Wolfgang Schmitz (geb. 1949) gehört zu den herausragenden Buch- und Bibliothekswissenschaftlern Deutschlands; er war 1999 bis 2014 als leitender Direktor der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln tätig und wurde zu seinem 65. Geburtstag durch eine eindrucksvolle Festschrift Buch – Bibliothek – Region (Wiesbaden 2014) geehrt. Diese enthält auch das außerordentlich umfangreiche Schriftenverzeichnis, dem inzwischen noch mancherlei, vor allem der für jeden Interessierten sehr zu empfehlende Grundriss der Inkunabelkunde (Stuttgart 2018) hinzuzufügen wäre. Herr Prof. Schmitz, 2003 Gründer der (bibliophil orientierten) Kölnischen Bibliotheksgesellschaft, hat die Einladung, für unsere Jahresgabe eine Originalstudie zum Thema Bücherflüche zu verfassen, spontan und gerne angenommen, wodurch wir nun den Buchliebhabern die bisher eindringlichste wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem aparten Gegenstand in deutscher Sprache bieten können. Dem in Karlstein im Waldviertel lebenden Künstler Andreas Ortag, Maler und zugleich Meister aller druckgraphischen Verfahren (https://ortag.at), verdanken wir die gesamte äußere Gestaltung der Jahresgabe. Dies betrifft das buchästhetische Grundkonzept ebenso wie die Wahl von Format, Schrift und Papier, und nicht zuletzt auch die Sorgfalt und den typographischen Pfiff, mit dem alle Textteile gesetzt sind. Glanzpunkt ist natürlich der auf einer Vandercook-Handpresse hergestellte Umschlag, ein mit Blei- und Holztypen gedrucktes „Plakat“, dessen Entstehungsgeschichte in der Jahresgabe in Wort und Bild dokumentiert ist. Da das alte Wissen um den Handpressendruck nach und nach in Vergessenheit gerät, scheint es geboten, die Vorgänge in ihren oft kniffligen Details festzuhalten und zu überliefern. Das virtuose Spiel mit Schwarz und Rot gibt nicht nur dem Umschlag, sondern dem ganzen Bändchen ein künstlerisches Gepräge, das mit den in den Bücherflüchen so häufig angesprochenen Höllenstrafen bestens korrespondiert. 

In jedem Fall hoffen wir, die Reihe der Jahresgaben, die exklusiv den Mitgliedern der WBG zugänglich sind, in der Zukunft auf vielfältige Weise fortsetzen zu können! Fortsetzen wollen wir aber auch unser Veranstaltungsprogramm: Wenn die Verhältnisse es zulassen, wollen wir uns am Dienstag, 18. Januar 2022, 17 Uhr, zu einem Besuch in der Bibliothek des Weltmuseums zusammenfinden. Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl, daher bitten wir sie heute schon um Anmeldung per E-Mail info@bibliophile.wien! Zunächst aber streben wir dem Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel zu – Zeit, Rückschau zu halten! 

Ihnen allen ein gesegnetes, freudvolles Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr! 

Der Vorstand der Wiener Bibliophilen Gesellschaft

12.10.2021

Einladung zur Ordentlichen Generalversammlung
der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft 2021
am Dienstag, 16. November 2021, Beginn 17.30 Uhr,
in der Bibliothek im Buchgewerbehaus,
Wien 1, Grünangergasse 4, I. Stock.

Liebes Mitglied der WBG, 

nach mehrfachen, coronabedingten Terminverschiebungen wollen wir am 16. November nun endlich die satzungsgemäße Generalversammlung abhalten! Besondere Bedeutung gewinnt die Versammlung durch die fällige Neuwahl des Vorstandes, dessen Funktionsperiode im Herbst 2021 abläuft, sowie durch die Abstimmung über eine neue Satzung unserer Gesellschaft. Die derzeit gültige Satzung stammt aus dem Jahr 1972 und entspricht in keiner Weise den Vorschriften des Vereinsgesetzes von 2002. Der neue Entwurf wurde unter Berücksichtigung der seither für alle Vereine maßgeblichen rechtlichen Rahmenbedingungen erstellt und hat durch diese Anpassung notgedrungen größeren Umfang als die alten Statuten. Wir bitten Sie zu berücksichtigen, dass Änderungsanträge zum Satzungsentwurf in schriftlicher Form bis spätestens eine Woche vor der Generalversammlung beim Vorstand der WBG eingelangt sein müssen. 

Hinsichtlich der Vorstandswahl dürfen wir vorab mitteilen, dass sich der Vorsitzende und der Stellvertretende Vorsitzende zur Wiederwahl stellen und auf der Generalversammlung eine Vorstandsliste vorlegen werden, auf der sich neben bekannten und bewährten auch einige neue Namen finden werden. Selbstverständlich können aber auch andere Wahlvorschläge eingebracht werden. 

Wir hoffen auf zahlreiche Beteiligung und rechnen damit umso mehr, als im Anschluss an die Generalversammlung, ab 18.30 Uhr, der bekannte Antiquar Dr. Hansjörg Krug einen Vortrag zur „neueren Geschichte der Wiener Antiquariate“ halten wird – sicherlich ein spannender Bericht eines Zeitzeugen, der diese Wiener Antiquariatsgeschichte v. a. als Gesellschafter und Geschäftsführer der Christian M. Nebehay GmbH über einige Jahrzehnte miterlebt und mitgestaltet hat. 

Mit bibliophilen Grüßen 
Univ.-Prof. Dr. Ernst Fischer 
Vorsitzender 



TAGESORDNUNG

TOP 1: Feststellung, dass die Einladung zu der Versammlung rechtzeitig ergangen ist Genehmigung des Protokolls der ao. Mitgliederversammlung vom 17.09.2018 Wahl des Protokollführers 

TOP 2: Bericht des Vorsitzenden über die Geschäftsjahre 2018 bis 2021 

TOP 3: Finanzbericht der Schatzmeisterin zu den Jahren 2018, 2019 und 2020 

TOP 4: Bericht der Rechnungsprüfer zu den Rechnungsabschlüssen der Jahre 2018, 2019 und 2020 

TOP 5: Entlastung des Vorstands 

TOP 6: Neuwahl des Vorstands 

TOP 7: Wahl der Rechnungsprüfer für das Jahr 2021 

TOP 8: Abstimmung über die neue, mit dem Vereinsgesetz konforme Satzung 

TOP 9: Ausblick auf das Veranstaltungsprogramm und die Jahresgabe für 2021 

TOP 10: Verschiedenes



29.09.2021

Führung durch die Bibliothek des Stifts Klosterneuburg

20.09.2021

Liebe Mitglieder der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft

heute möchten wir Sie gerne daran erinnern, dass wir uns für Mittwoch, 29. September 2021, 17.00 Uhr, zu einer Führung durch die Bibliothek des Stifts Klosterneuburg verabredet haben. Der Stiftsbibliothekar Dr. Martin Haltrich wird uns im Hauptsaal mancherlei z. T. noch nie gezeigte Schätze vorstellen, von mittelalterlichen illuminierten Handschriften über buch- und wissenschaftshistorisch bedeutsame Frühdrucke bis zu bemerkenswerten Beispielen der Einbandkunst aus mehreren Jahrhunderten. Wir treffen einander pünktlich um 17.00 Uhr vor dem Stiftsportal, also dem über den Stiftsplatz erreichbaren oberen Haupteingang zum Stift (auf dem unten angegebenen Lageplan Nr. 9, Portier, NICHT unten bei der Sala terrena, dem Besuchereingang zu den normalen Stiftsführungen)! Nähere Informationen zur Anfahrt auf https://www.stift-klosterneuburg.at/anfahrt/. Bitte bringen Sie auf jeden Fall eine FFP2-Maske mit; am besten, wir orientieren uns alle an der 3 G-Regel. 
Im Anschluss an die Führung (1-1 ½ Stunden) wollen wir den Abend gesellig im Stiftskeller ausklingen lassen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! 

Bei dieser Gelegenheit bereits der Hinweis, dass am
Montag(!), 11. Oktober, von 18 bis 20 Uhr ein „Treffen für Buchliebhaber“ stattfinden wird, diesmal wieder in der Bibliothek des Café Museum, 1010, Operngasse 7. 

Und noch etwas: Der Verband Deutscher Antiquare hat soeben zum zweiten Mal einen „Preis für Junge Sammlerinnen & Sammler“ ausgeschrieben, für den sich junge Büchersammler/innen bis 35 Jahren aus dem gesamten deutschen Sprachraum bewerben können; Näheres in dem an diese Mail angehängten Plakat bzw. unter www.antiquariatsmesse-stuttgart.de/de/preis-fuer-junge-sammler. Wenn Sie in Ihrem Umkreis junge Menschen kennen, die Interesse am Sammeln von Büchern, Graphiken, Autographen, Fotos oder sonstigen Arbeiten auf Papier haben, machen Sie sie doch bitte auf diesen Preis aufmerksam und versenden ggf. das angehängte PDF und die angegebene Adresse weiter. Es wäre schön, wenn der Erfolg des ersten Preisausschreibens (immerhin 22 qualifizierte Bewerbungen) wiederholt werden könnte und wenn auch erneut ein/e österreichische/r Teilnehmer/in auf den vordersten Plätzen landen könnte. Für das Nachrücken einer jungen Generation in die Welt der Bibliophilie sind solche Initiativen von allerhöchstem Wert!

Mit herzlichen bibliophilen Grüßen, 
im Namen des gesamten Vorstands, 
Ihr Ernst Fischer

02.09.2021

Liebes Mitglied der WBG

nach Corona- und Sommerpause wollen wir unser Gesellschaftsleben wieder aufnehmen – so gut es eben die Verhältnisse zulassen. Unter Einhaltung der Geimpft/Genesen/Getestet-Regel bzw. der jeweils aktuellen Bestimmungen sollte es doch möglich sein, wieder Veranstaltungen abzuhalten. Derzeit muss in den Institutionen, in denen wir zu Gast sein wollen, immer noch „auf Sicht“ gefahren werden (Stichwort „4. Welle“), weshalb wir die genauen Termine meistenteils erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben können. Unser erster Termin steht aber fest: 

Am 29. September besuchen wir um 17.00 Uhr die Stiftsbibliothek Klosterneuburg und dürfen uns dort auf eine Spezialführung seitens des Stiftsbibliothekars Dr. Martin Haltrich freuen! An der Vorbereitung der Führung wirken auch unsere Vorstandsmitglieder Dr. Pichler und Dr. Hüpfel mit, sodass unseren bibliophilen Interessen in reichstem Maße entsprochen sein wird. Bitte halten Sie zunächst diesen Termin fest; Näheres dazu (u. a. zum Treffpunkt und zu den Teilnahmebedingungen) teilen wir noch in einer eigenen Nachricht Mitte September mit. Genauere Hinweise werden Sie auch zu unserem weiteren Programm erhalten, zum „Treffen für Buchliebhaber“ im Oktober, zu unserer Generalversammlung im November (mit Vortrag von Dr. Hansjörg Krug zur neueren Geschichte des Wiener Antiquariatsbuchhandels) sowie zu der Diskussionsveranstaltung, die wir Anfang Dezember gemeinsam mit der Wienbibliothek über die aktuelle Rolle der (Bücher-)Digitalisierung in Zeiten der Pandemie abhalten wollen. Was wir Ihnen heute aber mit großer Freude bekanntgeben können: Die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft hat einen neuen Internet-Auftritt, unter der Adresse www.bibliophile.wien! Bitte rufen Sie am besten diese Adresse gleich von dieser Mail aus auf und reihen Sie sie in Ihre Bookmarks/Lesezeichen ein (alternativ: Eingabe der angegebenen Adresse in die Adresszeile Ihres Browsers; Google findet die Seite noch nicht, weil sie zu neu ist). 

Die von unserem Schriftführer Dr. Franz J. Gangelmayer erstellte Website wird laufend weiter ausgebaut, sie bietet uns in jedem Fall sehr viele Vorteile gegenüber der auf veralteter Software beruhenden Homepage (die demnächst abgeschaltet wird), vor allem durch direkten Zugriff und beträchtlich geringere Kosten. Wir laden Sie heute schon ein, einen persönlichen Wort-/Bild-Beitrag zu der Rubrik „Mitglieder stellen vor: Ein Buch meiner Sammlung“ beizusteuern (per E-Mail an info@bibliophile.wien) – dass wir einander innerhalb der Gesellschaft besser kennenlernen, wäre eines der Ziele der neuen Homepage. Zunächst aber hoffen wir auf ein Wiedersehen am 29. September in Klosterneuburg! 

Mit herzlichen bibliophilen Grüßen, 
im Namen des gesamten Vorstands, 
Ihr Ernst Fischer

29.06.2021

Liebe Bücherfreunde

die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft präsentiert sich ab sofort auf einer neuen Website – bitte tragen Sie die Adresse www.bibliophile.wien gleich in die Lesezeichen Ihres Browsers ein! Wir hoffen, dass der neue Auftritt Sie durch seine Frische, aber auch durch seine Inhalte und Funktionalitäten überzeugt. Die Seite wird natürlich laufend weiter ausgebaut – Anregungen und auch Kritik sind sehr willkommen! 

Anlass für die Neugestaltung war nicht „das Neue um des Neuen willen“, sondern der Umstand, dass wir Aktualisierungen und Ergänzungen auf der alten Homepage jeweils nur von unserem Provider vornehmen lassen konnten. Das war trotz guter Zusammenarbeit etwas mühsam und stets auch mit Kosten verbunden. Auf die neue, mit moderner Software erstellte Website haben wir direkten Zugriff, können also Änderungen rasch und kostenfrei vornehmen. Diese Vorteile wollen wir in Zukunft zugunsten einer verbesserten Kommunikation mit unseren Mitgliedern nutzen. Für eine örtliche Vereinigung wie die Wiener Bibliophilen-Gesellschaft mag es minder wichtig erscheinen, eine Plattform für Online-Kommunikation zu betreiben. Aber abgesehen davon, dass wir auch gar nicht so wenige Mitglieder haben, die in den Bundesländern oder auch in Deutschland und der Schweiz leben, hat uns die Coronazeit gezeigt, dass es immer wieder zu Situationen kommen kann, in denen der persönliche Austausch nicht in wünschenswertem Maße stattfinden kann. 

Die neue Homepage soll ja nicht allein aktueller Information dienen – der Vermittlung interner Nachrichten, ebenso aber Nachrichten aus der gesamten Welt der Bibliophilie -, sondern sie soll auch ein gegenseitiges Kennenlernen befördern: In der Rubrik „Ein Buch meiner Sammlung“ besteht ab sofort die Möglichkeit, Objekte aus den eigenen Beständen in Wort und Bild vorzustellen. Aber natürlich stellt die Seite auch ein Aushängeschild für unsere Gesellschaft dar, insofern sie Einblick in unsere Ziele, unsere Aktivitäten und nicht zuletzt in die bis zum Jahr 1912 zurückreichende Geschichte der WBG gewährt; auch werden hier die Jahresgaben dokumentiert, die seit Gründung erschienen sind. Und wer sich für einen spontanen Beitritt entscheidet, findet auf der Seite „Kontakt“ die Beitrittserklärung, mit der er sich umstandslos unserer Vereinigung anschließen kann. 

Wir laden Sie also herzlich ein, sich aktiv an der Website www.bibliophile.wien zu beteiligen und sie jedenfalls immer wieder zu besuchen! Selbstverständlich werden Sie ergänzend dazu immer wieder Nachrichten per E-Mail erhalten, damit Sie über unsere Veranstaltungen im Bilde sind. 

Im Herbst sollte es ja möglich sein, die verschobenen Termine wie z. B. den Besuch der Bibliothek in Klosterneuburg und die Mitgliederversammlung mit Vortrag von Herrn Dr. Hansjörg Krug über die Geschichte des Wiener Antiquariatswesen nachzuholen. Vielleicht aber können wir uns noch vor der Sommerpause, also Ende Juni, noch zu einem „Treffpunkt für Bücherfreunde“ versammeln – wir werden Sie zeitnah informieren! 

Mit herzlichen bibliophilen Grüßen, 
im Namen des gesamten Vorstands, 
Ihr Ernst Fischer

31.03.2021

Osterbrief

Liebe Mitglieder der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft,

unsere Hoffnungen auf eine baldige Wiederherstellung des kulturellen Lebens wurden einmal mehr enttäuscht; dabei hätten wir doch eine ganze Reihe schöner Veranstaltungen für das Frühjahr vorgesehen gehabt. Doch wir müssen uns weiter gedulden; auch die längst fällige Generalversammlung kann wohl erst im Herbst durchgeführt werden. Für eine Überbrückung des neuerlichen Lockdowns senden wir im Folgenden wieder einige Hinweise auf interessante Seiten im Internet:

Für alle, die nicht immer etwas lesen, sondern ganz bequem auch etwas über Bücher hören wollen: Die Stadtbibliothek Nürnberg hatte schon für 2020 aus Anlass ihres 650-jährigen Jubiläums eine Ausstellung „Bücher mit Geschichte“ aus den eigenen großartigen Beständen geplant und zeigt diese nun vorerst online, entlang einer „Timeline“ (am Fuß der Seite), verbunden mit informativen Audios zu einzelnen Highlights der Buchgeschichte.

Wer nicht einseitig auf das Thema „Buch“ fixiert ist und Freude an unterschiedlichsten kulturgeschichtlichen Gegenständen hat, dem bietet die Deutsche Digitale Bibliothek eine Zusammenfassung aller wichtigen virtuellen Ausstellungen aus deutschen Bibliotheken, vom Stein von Rosette über das Sammeln von Andachtsbildern bis zu Stefan George.

Aber auch in Österreich sind im Zeichen der Pandemie zahlreiche Kunst- und Kulturangebote zu virtuellem Gebrauch erstellt worden. Darüber informiert das Ministerium für Kunst, Kultur und öffentlicher Dienst und Sport ihrer Homepage. Hier gilt es dann, die reichhaltigen Angebote der Österreichischen Mediathek, der Österreichischen Nationalbibliothek sowie der verschiedenen Museen (des Theatermuseums, des Weltmuseums, des Technischen Museums, des KHM) und noch anderer Einrichtungen genauer zu sichten und zu erforschen.

Ein Spezialhinweis: Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum in Leipzig hat jüngst die Sammlung Hartung erworben, mehr als 4.200 kinetische bzw. Pop-Up-Bücher aus mehreren Jahrhunderten, eine Kollektion mit Alleinstellungsmerkmal. Die Sammlung umfasst Druckwerke, die „durch Aufklapp-, Falt-, Schiebe- oder Ausschnitt-Techniken ganz verschiedenartige Illusionen von Räumlichkeit und Bewegung aus Papier“ erzeugen. 

Liebe Mitglieder der WBG wollen wir mit Ihrer Hilfe unseren Briefen gerne noch eine Dimension hinzufügen. Wer bei einem unserer „Treffen für Buchliebhaber“ im Café Museum dabei gewesen ist, wird sich gerne an die Vorstellung der Objekte erinnern, die von einigen Teilnehmern mitgebracht und kommentiert worden sind. Wenn wir nun diese Treffen vorerst nicht abhalten können – warum nicht die Präsentation einzelner privater Sammlungsgegenstände in die digitale Welt verlagern? Wir laden Sie also herzlich ein, uns von einem Stück aus Ihren Beständen einige Fotos mit ein paar Zeilen kommentierendem Text zukommen zu lassen (per E-Mail an die Adresse info@wiener-bibliophile.at); wir würden mit Ihren Zusendungen unsere Homepage bereichern.

Im Namen des gesamten WBG-Vorstands wünsche ich Ihnen einmal mehr unerschütterliche Covid 19-Resistenz, eine baldige Impfung (so noch nicht erfolgt) und zunächst einmal: Frohe Ostern!


Mit bibliophilen Grüßen,
Ihr Ernst Fischer